
Heidelberger Qualifikationstage
Zahlreiche Bestleistungen und eine neue Süddeutsche NormDie Heidelberger Qualitage standen auch in diesem Jahr wieder am Pfingstwochenende über die Feiertage an. Über zwei Tage hieß es Leichtathletik pur mit fast allen Disziplinen, die die vielseite Leichtathletik zu bieten hat.
Am ersten Tag der Heidelberger Qualitage, die traditionell an Pfingsten stattfinden, standen der Hochsprung und die Laufdisziplinen auf dem Programm. Hier nahmen von den SV Leichtathleten ausschließlich Athletinnen und Athleten der U16 Trainingsgruppe teil.
Sophia Aberle startete bei bestem Sprintwetter über die 100m der w15 und begann den Tag gleich mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 13,69 Sekunden. Die guten Bedingungen wollte sie später auch noch beim Hochsprung für eine gute Leistung nutzen, musste allerdings nach einer problemlos gemeisterten Höhe von 1,36m aufgrund von Fußproblemen den Wettkampf abbrechen.
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Felix Sattler und Aaron Martin (beide m14) wollten bei den warmen Temperaturen ebenfalls neue Bestleistungen aufstellen. Felix begann mit dem Hochsprung. Mit übersprungenen 1,48m klappte es auch gleich mit der PB. An der nächsten Höhe, 1,52m, scheiterte er nur knapp. Danach ging es für ihn sofort weiter zum 100m-Lauf. Dort nutzte Felix die guten Bedingungen optimal und blieb mit 12,97 Sekunden das erste Mal unter der 13 Sekunden Marke. Auch für Aaron war es das Ziel, die 13 Sekunden zu unterbieten. Leider blieb er mit 13,10 Sekunden knapp darüber. Seine bisherigen Saisonleistungen zeigen aber, dass das in dieser Saison durchaus noch möglich ist.
Was bei den Sprintern und Springern für gute Laune und Leistungen sorgte, war für die Mittel- und Langstreckenläufer eine ziemliche Qual. So hätte sich Torben Stenzel (m15) bei seinem 800m-Lauf durchaus etwas kühlere Temperaturen gewünscht. Durch den Wunsch beflügelt, in diesem Lauf nicht nur eine gute Zeit, sondern auch die Quali für die Süddeutschen Meisterschaften zu erreichen, stellte er sich jedoch tapfer der Herausforderung. In einem für ihn nicht ganz optimalen Rennen verbesserte er nicht nur seine bisherige Bestzeit deutlich um 5 Sekunden auf 2:08,12, sondern schaffte auch souverän die gewünschte Qualinorm. Sophia, Felix und Aaron hieß es jetzt, sich gut zu erholen, denn sie wollten auch an Tag 2, dem sogenannten Techniktag in Heidelberg an den Start gehen.
Am zweiten Tag stießen dann noch mehr Athleten auch aus der Aktivenklasse hinzu. Auch nahmen drei Athleten vom Vortag auch an Tag 2 teil. So auch Felix, der im Kugelstoßen mit 8,86m Dritter wurde und den Diskus auf eine neue persönliche Bestweite von 29,18m warf, was Platz 4 bedeutete. Im Speer blieb er mit 26,37m und Platz 7 etwas hinter seinen Möglichkeiten. Auch Aaron ging im Speerwurf an den Start und erzielte 19,71m, im Kugelstoßen verbuchte er eine Weite von 7,71m. Darüber hinaus ging er noch im Weitsprung an den Start, welchen er mit 4,58m gewann. Jonas Baudermann (ebenfalls M14) machte ebenfalls den Dreifachstart in den Wurfdisziplinen, seine Ergebnisse waren allesamt persönliche Bestleitungen: Kugelstoßen – 6,63m, Diskus – 17,10m, Speer – 16,91m. Sophia startete an Tag 2 im Dreisprung und verbesserte ihre persönliche Bestleistung auf sehr gute 10,21m, damit belegte sie Platz 1.
Kim Feid startete im Kugelstoßen und Diskuswurf der Frauen. Ohne wirklichen Fokus im Training auf das Kugelstoßen ging Kim hier entsprechend locker in den Wettkampf. Die Lockerheit erwies sich wohl als überaus erfolgreich, denn sie stieß die Kugel auf eine neue persönliche Bestweite von 8,49m, damit belegte sie Platz 14. Im Diskuswurf platzte der Knoten nach längerem mal wieder und Kim kam auf nur 8 Zentimeter an ihre Bestleistung heran. Mit 31,83m belegte sie Platz 8.
Beim Dreisprung der Männer sprang Stefano Lo Ricco auf 12,80m, was ihn nicht zufriedenstellte, dennoch reichte es für Platz 1. Im Weitsprung der Frauen hatten die SV-Athletinnen mit Anlaufproblemen zu kämpfen, sodass auch hier nicht das volle Potential abgerufen werden konnte. Chiara Lo Ricco verpasste den Endkampf nur knapp und wurde Neunte mit 4,42m. Pia Kirchner und Julia Gruber folgten auf den Plätzen 10 und 11 mit 4,34m und 4,23m. Julia ging am Ende des Tages noch im Speerwurf an den Start und näherte sich mit 23,32m ihrer Bestleistung, was Platz 12 bedeutete.
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